Maren Kroymann unterstützt uns


Foto: Mirjam Knickriem
 

In den letzten Jahren haben Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen stark zugenommen. Das ist ein großes Problem für beide Seiten: für die Kinder und für die Pädagoginnen und Pädagogen.

Hinter jedem auffälligen kindlichen Verhalten steckt eine biographische Verwerfung, die zu erschließen, aufzunehmen und ins rechte Verhältnis zu rücken gefordert wäre. Damit sind jedoch die Mitarbeiter der sozialen und Bildungsinstitutionen oft überfordert.

Hier kann die Arbeit am Tonfeld®, eine kreativ-therapeutische Methode, ausgleichen und schafft Bedingungen, die sozialen Kompetenzen zu stärken und die ursprünglichen Potentiale wiederzubeleben. Da diese Arbeit nicht auf sprachlichem Ausdruck beruht, ist sie besonders hilfreich für Kinder oder Jugendliche, die sprachlich eingeschränkt sind. Diese können sich im Medium Tonerde unmittelbar und direkt über die spontanen Bewegungen ihrer Hände formulieren.

Aus diesem Grund überzeugt mich das Programm und die Arbeit der Barbos – Stiftung, weil Kinder mit eingeschränkten Ausgangsbedingungen im Leben hier so gefördert werden, dass sie sich frei, lustvoll und schöpferisch ausdrücken können. Dadurch gewinnen sie an Selbstbewusstsein, an Möglichkeit zu sozialem Verhalten und an Lust am eigenständigen Tun.

Außerdem gefällt mir an dieser Form der Entwicklungsförderung, dass sie keine negativen Nachwirkungen haben kann, dass sie als Ziel die Stärkung der Persönlichkeit hat und ansonsten wohltuend zweckfrei und absichtslos ist.

Maren Kroymann, Schauspielerin und Kabarettistin